Energie im Herbst/Frühwinter

Wir treten nun ein in die Zeit des Ausruhens, Regenierens und des zu sich kommens. Erschöpfung und Müdigkeit, vor allem emotional, sind ein Zeichen dafür, auf den Körper zu hören und es sich mit einem wohltuenden Getränk und einem, den Geist nährenden, Buch auf der Couch bequem zu machen.

Das Element Luft mit seinen Stürmen regiert die Herbstzeit und der Äther mit seiner Leere und Weite den Winter.
Es ist eine Zeit der Bewegung. Der Übergang von der Geschäftigkeit und Extrovertiertheit des Sommers in die Ruhe, Stille und Introvertiertheit des Herbstes und Winters kann auf energetischer Ebene oftmals seine nicht guten Seiten in Form von nicht Sicherheit und nicht Ruhe führen, verbunden mit dem Gefühl einer tiefen Erschöpfung.

Im Ayurveda wird diese Zeit dem VATA-Dosha mit seiner Beweglichkeit, Dynamik und Neigung zum Austrocknen zugeordnet. Jetzt ist es wichtig, auf nährende und schwerere Qualitäten zu achten.
Viel Ruhe, Rückzug, wärmende, beruhigende und leicht verdauliche Mahlzeiten mit hauptsächlich süßen, sauren und salzigen Lebensmitteln sowie wärmende Gewürztees sind jetzt wichtig.
Das Erdelement sollte gestärkt werden, z. B. durch folgende Übung:

Ziehe Deine Schuhe aus (am besten barfuß) und stelle Dich mit beiden Füßen fest auf den Boden. Schließe Deine Augen.
Atme 3 x ganz tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.
Stelle Dir vor, wie aus Deinen Fußsohlen dicke Lichtwurzeln in die Erde wachsen und Du Dich fest mit der Erde verbindest. Lasse das Licht dieser Wurzeln ganz durch Deinen Körper hindurchstrahlen.
Bedanke Dich bei Mutter Erde, dass sie Dich nährt und trägt.
Mache diese Übung immer, wenn Du Dich nicht sicher und/oder erschöpft fühlst.

Die Winde des Wandels blasen im Herbst besonders stark und manchmal blasen diese Winde alte Themen hoch und zeigen die Schatten in Dir. Bleib in Deiner Sicherheit. Es ist alles gut. Der astrologische Skorpion zeigt Dir, was Du jetzt transformieren darfst. Es ist ganz normal, wenn Du Dich vielleicht emotional in dieser Zeit mal nicht so gut fühlst. Wenn Du es dankbar annimmst, hinschaust und loslässt, bist Du wieder einen Schritt weiter.